Editorial

Wer heute komplexe Produkte mit hoher Varianz produziert, wird dies nur erfolgreich und profitabel tun können, wenn dies auf der Basis einer intelligenten Produktarchitektur geschieht. Die Einzelprojekte „Denke“ muss der „Architekturdenke“ weichen. Sonst ist Überkomplexität unvermeidbar. Kernfragen sind:

1. Was soll stabil über die Zeit bleiben?

2. In welchen Bereichen braucht es Innovationsfreiheitsgrade?

3. Wo braucht es Flexibilität, um Markttrends schnell folgen zu können?

Mit diesem Journal wollen wir der Bedeutung der Produktarchitekturgestaltung gerecht werden. Nach nunmehr 25 Jahren Projekterfahrung sind wir überzeugt: das Thema gewinnt enorm an Bedeutung zur Sicherung der Zukunftsfähigkeit.

Zu den am häufigsten vernachlässigten Architekturentscheidungen durch das Management gehört zweifellos ergänzend auch die Beantwortung der Frage nach der richtigen IT-Architektur, in der die Produktarchitektur abgebildet werden muss. Obwohl IT-technisch möglich, „one single source of truth“ zu realisieren, kennen wir kein Unternehmen, das dies perfekt umgesetzt hat. PLM/PDM steckt trotz vieler Ideen noch in einem Stadium mit erheblichen Potenzialen. Daher widmen wir uns auch in einem Artikel diesem Thema. Es gehört auch zu den Lean Innovation Prinzipien!

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