Die Kraft von Produktionsarchitekturen

Editorial

Wenn wir zum Thema Produktionsmanagement in die Vergangenheit, die Gegenwart und auch in die Zukunft schauen, dann identifizieren wir eine Vielzahl wissenschaftlicher Grundlagen, theoretischer Ansätze und praktischer Lösungen. Sei es eine mobile, modulare, agile, urbane, digitale oder lean(e) Produktion oder Fabrik, allen Strömungen ist gemein, dass sie sich mehr oder weniger mit den Prinzipien der Standardisierung und der Flexibilisierung in der Produktion beschäftigen.

Unter Nutzung dieser Erkenntnis und aufbauend auf den existierenden Ansätzen implementieren wir nun aus Sicht des Komplexitätsmanagement den Begriff der Produktionsarchitektur. Damit führen wir in Analogie zur Produktarchitektur konsequent und grundlogisch das „Denken in Architekturen“ fort und integrieren gleichzeitig bestehende Methoden, die sich in der Praxis bewährt haben.

Was verbirgt sich nun genau hinter einer Produktionsarchitektur? Was unterscheidet sie von anderen Strukturierungsansätzen? Wie gelingt die Umsetzung und Implementierung? Und vor allem welchen Nutzen stiftet sie? In dieser Ausgabe haben wir für Sie Fachwissen und Antworten auf diese Fragen aus unseren Projekterfahrungen zusammengestellt, um Ihnen die Kraft von Produktionsarchitekturen zu verdeutlichen. Gezeigt wird dies unter anderem anhand eines konkreten Projektbeispiels bei der Bosch und Siemens Hausgeräte GmbH, wo im Rahmen des Projektes „Ideale Fabrik“ eine entsprechende Produktionsarchitektur definiert wurde.

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