Aufwand und Nutzen-Verhältnis der Variantenvielfalt: So viel wie nötig und so wenig wie möglich 

Wachstum, neue Märkte, verstärkter Wettbewerb, Innovationen und ein dynamisches Marktumfeld gehen üblicherweise mit einem Anwachsen der Produktvielfalt einher. Solange das Wachstum anhält, können zusätzliche Varianten und Sortimentsbestandteile Garanten für eine positive Ertragssituation sein. Sobald sich die Marktbedingungen jedoch verändern, können gewachsene Sortimente zunehmend zu einer Belastung werden. Es gilt, profitable Produktvielfalt von defizitärer Produktvielfalt zu unterscheiden. Folgende Leitfragen stehen dabei im Vordergrund

  • Welche Produkte verursachen welchen Aufwand in der Auftragsabwicklung?
  • Ab wann übersteigen die Kosten zusätzlicher Produktvielfalt den Nutzen?
  • Wie hoch sind die wahren Kosten zusätzlicher Vielfalt?
  • Wie viele Varianten haben wir und sind diese passgenau auf die Marktanforderungen abgestimmt?
  • Gibt es ein konsequent gelebtes Produktanlauf- und Produktauslauf - Szenario (Releasemanagement)?
  • Sind unsere Produktarchitektur und Teilevielfalt gut genug für sich ändernde Marktanforderungen gerüstet?
  • Welche Trends und Anforderungen lassen sich bereits am Markt erkennen und wie wirken die sich auf unser künftiges Produkt- und Teilespektrum aus?
  • Wie organisiere ich die Auftragsabwicklung standardnaher und spezieller Produkte optimal (Konfigurator oder separat auftragsbezogen)?

Wir als Marktführer im Bereich Komplexitätsmanagement setzen unsere meist softwaregestützten Methoden schnell und präzise in Erfolge um. Durch den Einsatz unserer Complexity Manager-Software sind wir ein hocheffizienter Partner für unsere Klienten. Je nach Einsatzspektrum erzielen wir mit unseren Kunden bis zu

  • 30 % höhere Profitabilität
  • 13 % geringere Auftragsabwicklungskosten
  • 25 % schnellere Durchlaufzeiten
  • 10 % geringere Werkzeugkosten

Eine Auswahl der verwendeten Tools

Planung und Beherrschung des Produktsortiments

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Weitere Informationen

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    Variantenvielfalt
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    Journal - Ausgabe 1/2019
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    Beherrschen Sie Ihre Produktkomplexität
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    • Welcher Datenumfang muss wirklich in den Variantenkonfigurator?


      Elektromotoren kommen in den vielfältigsten Anwendungen zum Einsatz. Ein mittelständisches Unternehmen hatte dementsprechend hohe Varianz zu planen und zu beherrschen. Der Einsatz eines Variantenkonfigurators wurde entschieden. Dieser benötigt Daten, Regeln und Informationen, welche Varianten er konfigurieren soll. Nachdem zunächst alle möglichen Varianten, die der Markt benötigen könnte, dort erfasst werden sollten, wurde festgestellt, dass der Aufwand dafür zu groß würde. Mit dem Complexity Manager konnte zügig ermittelt werden, dass mit knapp 30 % der gesamten Varianz schon gut 90 % des Absatzvolumens erzielt wurden und dafür nur die Hälfte der Teilenummern benötigt wurde („optimale Varianz“). Damit stand der Datenumfang des Konfigurators fest. Für ausgefallenere Varianten wurde ein anderer Auftragsabwicklungsprozess gewählt.

    • Komplexitätskosten-Quick-Check zur Sensibilisierung


      Die Frage, welchen Nutzen die Auseinandersetzung mit Variantenvielfalt erbringt und welche Effekte die Streichung von Varianten aus dem Sortiment hat, ist in vielen Projekten präsent. So stellte sich auch ein Hersteller aus der Druckmaschinenbranche diese Frage. Es wurden Fakten benötigt, um allen Beteiligten die Wichtigkeit des Themas Variantenmanagement aufzuzeigen. Mit Hilfe eines Komplexitätskosten-Quick-Checks konnte durch gezielte Fragestellung schnell aufgezeigt werden, welche Aufwände im Varianten-Planungsfall vermieden und im Varianten-Bereinigungsfall eingespart werden können. Der Handlungsbedarf wurde erkannt und in einem Folgeprojekt detailliert umgesetzt.

    • Wie wirkt sich der Wandel aus?


      Ein mittelständisches Unternehmen aus dem Maschinen- und Anlagenbau entwickelte und produzierte zahlreiche Varianten für seine Kunden. Aufgrund von sich häufig wandelnden Kundenwünschen und Marktanforderungen traten im Produktionsablauf und in der Komponentenfertigung Probleme auf. Über die Variantentreiberanalyse mit dem Complexity Manager konnte ein direkter Zusammenhang der Komponentenvielfalt und den externen Anforderungen hergestellt werden. Dadurch wird jetzt bereits bei der Planung neuer Produktprogramme aufgezeigt, welche Komponenten künftig häufigen Änderungen unterworfen sein werden, welche weniger häufig und welche vielleicht sogar nie. Das Änderungsprofil des Marktes konnte, mit dem der Produktion somit harmonisiert werden und zu nennenswerten Einsparungen in der Abwicklung führen.

    • Complexity Manager (Software zur marktgerechten Planung und Beherrschung der Variantenvielfalt)
    • Variant Mode and Effects Analysis (VMEA)
    • Produktbezogene Komplexitätskostenrechnung
    • Zielpreisermittlung
    • Releasemanagement
    • Product-Lifecycle-Management (PLM)

Ansprechpartner

Klaus D. Schopf
+49 241 51031 0
klaus.schopf@schuh-group.com


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