Wo anfangen? Wie Führung und Kultur anpassen? Wie Prozesse und Strukturen gestalten?

Agilität ist in aller Munde. Es gibt kaum ein Unternehmen, welches noch keine Agilitätsoffensive oder „New Work“ Initiative gestartet hat. Die Ursachen hierfür liegen auf der Hand: Steigender Innovations- und somit Zeitdruck, dynamische Märkte sowie eine sich daraus ergebene Unsicherheit führen klassische Organisations- und Steuerungsprinzipien von Unternehmen an ihre Grenzen.

„Agilität ist die Fähigkeit einer Organisation, relevante Veränderungen in ihrem Umfeld zu antizipieren und ihnen schnell und effektiv zu begegnen […].“

Uhlig/Andersson, 2015

In der immer komplexer werdenden Welt der schnellen Veränderungen und zunehmenden Unsicherheiten ­– in der sogenannten VUCA-Welt (volatility, uncertainty, complexity, ambiguity) ­– gilt es Organisationen zu schaffen und zu entwickeln, die schnell auf neue Ereignisse reagieren und diese so aktiv mitgestalten können, um Wettbewerbsvorteile zu sichern.


Eine Auswahl der verwendeten Tools

Ordnungsrahmen zur Gestaltung agiler Organisationen

Ordnungsrahmen zur Gestaltung agiler Organisationen

Weitere Informationen

  • 28.11.2019
    8 min.
    Agile Organisationen
    Agile Organisationen

    05.03.2019
    5 min.
    Stoppt das Agilitätstheater
    Stoppt das Agilitätstheater


    • Nachhaltige Umsetzung von agilem Projektmanagement im Bereich Entwicklung bei einem globalen Anbieter von Halbleiterlösungen


      Auf Basis eines Agilitätsaudits wurden Handlungsoptionen zur Implementierung und zum Roll Out relevanter Methodenelemente für ein agiles Projektmanagement festgelegt und umgesetzt. Unterstützende Schulungs- und Change-Management-Aktivitäten waren die Vorrausetzung für eine nachhaltige Einführung der agilen Werte und Prinzipien. Als Ergebnis konnten die Fokussierung auf die wesentlichen Entwicklungsschwerpunkte, die Durchlaufzeit bis zur Markteinführung und die Entwicklungseffektivität signifikant verbessert werden.

  • Zur Etablierung einer agilen Organisation bedarf es einer Reihe von Voraussetzungen und Änderungen in den Rahmenbedingungen. An Hand von agilen Werten, Prinzipien und Methoden lassen sich die wesentlichen Elemente beschreiben (s. Abbildung). Hierbei werden drei Handlungsfelder unterschieden: 

    • Führung und Kultur: Agilität beginnt in den Köpfen und braucht ein kollaboratives Arbeitsumfeld mit einer vernetzten Wissensorganisation.
    • Prozesse und Strukturen: Sind zugleich stabil und flexibel auszulegen. Hierzu zählen hochiterative Prozesse, die auf exaktes Treffen von Kundennutzen ausgerichtet sind, sowie netzwerkorientierte Strukturen mit Selbstorganisation der cross-funktionalen Entwicklungsteams, kurzen Entscheidungswegen und kongruenten Zielen.
    • Technologien und Ressourcen: Produkt- und Produktionstechnologien und -ressourcen sind marktorientiert und vernetzt auszulegen, so dass die Produkt- und Wertschöpfungsarchitekturen im Hinblick auf maximalen Kundennutzen und bestmögliche Wettbewerbsfähigkeit optimiert werden.

Ansprechpartner

Dr. Markus Stoffel
+49 241 51031 0

markus.stoffel@schuh-group.com


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