Weiterhin steht die Branche vor enormen Herausforderungen: Deregulierung, zunehmende Globalisierung bei ausgewogener Lokalisierung, zunehmender Kosten- und Wettbewerbsdruck, neue Technologien, neue Märkte und Anwendungsfelder und nicht zuletzt die Digitalisierung. Wie können die für diese Branche neuen Trends bezüglich Industrie 4.0, Optimierung und Flexibilisierung der Produktion, Ansätze zur Modularisierung der Produkte aber auch der Produktion und der Prozess, agile Herangehensweisen sowie Lean Management angegangen und umgesetzt werden? Effektiv und effizient unterstützen wir Sie bei der Konzeption, Einführung und der langfristigen Weiterentwicklung, immer mit dem Ziel der Steigerung der Wirtschaftlichkeit. Wir setzen hierbei interdisziplinäre Teams ein, die Erfahrungen auch aus Branchen mitbringen, die sich schon seit längerem mit diesen neuen Trends beschäftigen.

  • Chemie

    Die Vernetzung der Produktionseinrichtungen durch Industrie 4.0 steigert die Effizienz und Effektivität der Prozesse, sie werden flexibler und wirtschaftlicher. Die Voraussetzungen hierbei sind jedoch transparent gestaltete Geschäftsprozesse, eine nach Lean Methoden optimierte Prozesslandschaft, durch moderne Ansätze der Modularisierung gestaltete, plattformbasierte Wertschöpfungsnetzwerke, agile Herangehensweisen und motivierte Mitarbeiter. Auch in der Forschung und Entwicklung bei der Produkt- und Prozessentwicklung können systematische vom Kundennutzen abgeleitete Prozesse durch unseren Lean Innovation Ansatz weiter optimiert werden. Am Ende gilt es die weiter steigende Komplexität besser zu beherrschen.

  • Energie

    Zum Energiesektor zählen wir die Energieerzeuger, die Energieversorger sowie den Anlagen- und Systembau. Die Herausforderungen, denen wir uns gemeinsam stellen, sind die weitere Kostenreduzierung, die Optimierung der Prozesse nach Lean Management Ansätzen entlang der gesamten Wertschöpfungskette, die Digitalisierung, die Elektromobilität und die Dezentralisierung der Energieerzeugung. Den Anlagen- und Systemlieferanten können wir zusätzlich bei der Optimierung der Entwicklungsprozesse und dem Aufbau variantenoptimierter Produktstrukturen z. B. durch eine Modularisierung- und Plattformgestaltung unterstützen.

  • Prozessindustrie

    Die Herausforderungen in der Prozessindustrie sind weiterhin die Energie- und Ressourcen-Effizienz und der Einsatz neuer Technologien; immer mit dem Ziel der Durchsatzoptimierung bei höchster Prozessqualität. Seit einigen Jahren hinzugekommen sind die steigende Modularität, ein integriertes Prozessdesign und die Digitalisierung. Wir unterstützen Sie bei der Stabilisierung und Neugestaltung der Geschäftsprozesse, der Beschreibung und Optimierung der Prozesslandschaft durch agile Herangehensweisen und Lean Management Ansätze und die nachhaltige Einführung eines kontinuierlichen Verbesserungsprozesses.

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    • Prozessoptimierung und Kostenreduktion bei einem deutschen Stahlhersteller


      Ein deutscher Stahlhersteller wollte eine weitere Optimierung seiner Prozesse erreichen und somit deutliche Kostenreduzierungen realisieren. Über die Einführung einer Prozesslandschaft und die Etablierung eines Shopfloor Managements sollten diese Ziele realisierbar sein. Auf der Basis eines gemeinsam erarbeiteteten Konzeptes und der Durchführung erster Pilotprojekte in den direkten und indirekten Unternehmensbereichen konnten erste Erfahrungen gesammelt werden. Das Einführungskonzept wurde auf der Basis der gemachten Erfahrungen erweitert und ein Train the Trainer Ansatz aufgesetzt. Auf diese Weise konnte sichergestellt werden, dass die Einführung der Prozessoptimierungen und des Shopfloor Managements nachhaltig im Unternehmen eingeführt werden konnten.

    • Bewertung von Lieferanten bezüglich der Zukunftsfähigkeit, Lieferfähigkeit und Skalierbarkeit


      Die E-Mobility Sparte eines großen Energieanbieters wollte sich auf den weltweit wachsenden Bedarf an Ladestationen für die Elektromobilität vorbereiten. Bisherige Lieferanten und auch potentielle neue Lieferanten sollten über ein Audit bezüglich der Zukunftsfähigkeit, der Lieferfähigkeit und der Skalierbarkeit bewertet werden. Das Audit bestand aus zwei Teilen: zum einen aus einem Produktionsaudit mit einem entsprechenden Reifegradmodell und sich daraus direkt ableitbaren Handlungsfeldern und zum anderen aus dem I4.0 Maturity Index, ebenso mit einem Reifegradmodell ausgestattet und mit der Möglichkeit direkt Handlungsfelder ableiten zu können. Beide Audits wurden in verschiedenen Werken weltweit angewendet. Im Ergebnis lag eine klare Handlungsempfehlung für die priorisiert einzusetzenden Lieferanten vor.