Konsum-Gerätebau



Im Fachjargon werden Hersteller von Konsumgeräten in die Bereiche „Weiße Ware“ (insbesondere Küchengeräte), „Braune Ware“ (Unterhaltungselektronik), „Rote Ware“ (Thermotechnologie) und „Graue Ware“ (Informations- und Kommunikationselektronik) eingeteilt. Diese Unternehmen orientieren sich stark an den individuellen Bedürfnissen ihrer Endkunden (B2C), müssen aber, falls vorhanden, die spezifischen Interessen ihrer Händler berücksichtigen (B2B). Zukunftsweisende Produktinnovationen mit hohem Anwendungsnutzen und eine auf den Endkunden zugeschnittene Funktionsvielfalt sind Themen, mit denen sie am Markt punkten. Das Komplexitätsmanagement spielt dabei eine entscheidende Rolle. Nur wer sowohl marktseitig abgestimmte Produkt- und Produktionsarchitekturen zügig aufbaut als auch eine agile Organisation etabliert, kann dem hohen globalen Wettbewerbsdruck in dieser Branche standhalten.